PARTIZIPATION
 

PARTIZIPATION UND REGIONALE SELBSTBESTIMMUNG
Mehr Bürgergesellschaft durch elektronische Verfahren?

1. März 2005, 10.00-17.00 Uhr
Slubice, Collegium Polonikum, Konferenzraum

» Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
» Netzwerk "eGovernment der Regionen"

EINFÜHRUNG

Unter dem Druck der sich verändernden Verhältnisse in Städten und Regionen - Stadtumbau durch Schrumpfung oder Stadtentwicklung durch wachsende Bewohnerzahlen, Abbau von kommunalen Dienstleistungen aufgrund von Kostendruck, Zusammenlegung von Gemeinden um Kosten zu reduzieren – wird eine Beteiligung der Bürger immer wichtiger. Neben den gesetzlichen Vorschriften wie z.B. Bürgerbeteiligung beim Bebauungsplan gibt es auch immer öfter die Anforderung, Bürgerbeteiligung sicherzustellen, an kommunale Projekte durch die Europäische Union. Hinzu kommt die Perspektive einer zufriedenen Bürgerschaft, die sich mit ihrer Region, ihrer Stadt oder ihrem Dorf identifiziert. Formen der gesellschaftlichen Partizipation und des bürgerschaftlichen Engagements sind gefragt. Hierzu bedarf es seitens der Bürgerinnen und Bürger sowohl des Willens als auch der realen Möglichkeit der Mitgestaltung des sozialen und politischen Alltags. Auf Seiten der staatlichen Institutionen und Behörden bedarf es der Bereitschaft, die Bürger und Bürgerinnen aktiv einzubeziehen.

Gleichzeitig mit den schwierigen Entwicklungsprozessen in Kommunen und Regionen befinden sich deren Verwaltungen in einem weitgehenden Modernisierungsprozess durch die Einführung von elektronischen Dienstleistungen und elektronischen Verwaltungsprozessen. Damit Bürger und Bürgerinnen sich an diesem Umstrukturierungen beteiligen können, sind Informationen zum Verständnis der sich technologisch und organisatorisch verändernden Welt notwendig. Die Anerkennung und Einbeziehung des bürgerschaftlichen Sachverstandes in diesen Modernisierungsprozess wird dazu führen, dass sich das kommunale Leben verbessert, weil die Entscheidungen mit den Bedürfnissen der BürgerInnen übereinstimmen.

In der vierten Veranstaltung des IEDNET-Netzwerk „eGovernment der Regionen“ wollen wir die Möglichkeiten von Partizipation an den genannten Prozessen beschreiben. Wir wollen durch die Präsentation von Verfahren und Beispielen die Möglichkeiten grenzüberschreitender Ansätze und Projekte diskutieren.

INFORMATIONEN

Wir bitten um Anmeldung unter: organisation@boell-brandenburg.de
Weitere Informationen: Inka Thunecke, ++49-331-2800786

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) in Kooperation mit dem Netzwerk „IEDNET – Netzwerk eGovernment der Regionen“. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes „Partizipation und regionale Selbstbestimmung“, das mit Mitteln der Europäischen Union gefördert wird durchgeführt.


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