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AUSSENPOLITISCHE JAHRESTAGUNG |
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6. Außenpolitische Jahrestagung
DIE NACHBARSCHAFTSPOLITIK DER EUROPÄISCHEN UNION Berlin, 2.-3. Juni 2005
EINFÜHRUNG
Mit der Ost- und Süderweiterung 2004 stößt Europa geografisch und kulturell an neue Grenzen. Zu den neuen Nachbarn der Europäischen Union gehören mehrheitlich nicht-europäische Länder. Außerhalb der Grenzen der EU wird die Erweiterung eine Umgestaltung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu anderen Teilen der Welt zur Folge haben.
Mit ihrer Mitteilung "Größeres Europa – Nachbarschaft" legte die Europäische Kommission im März 2003 einen neuen Rahmen für die Beziehungen der EU zu ihren östlichen und südlichen Nachbarn vor. Auch die vom Europäischen Rat im Dezember 2003 gebilligte Europäische Sicherheitsstrategie konzentriert sich vorrangig auf eine Reihe von Bedrohungen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur EU auftun, sowie auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Nachbarländern, um diese Sicherheitsrisiken zu bewältigen.
Die gegenseitige politische und wirtschaftliche Abhängigkeit zwischen der EU und ihren Nachbarn ist bereits Realität. Auch wenn weitere Staaten der EU beitreten werden, so wird doch heute deutlich, dass das Instrument des EU-Beitritts an seine Grenzen stößt. Andere, abgestufte, Formen der Integration und Kooperation müssen die Erweiterung ergänzen.
Alle Konferenzbeiträge in englischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung.
INFORMATIONEN
Sascha Müller-Kraenner, sascha@boell.de Andrea Peschel, andrea@boell-brussels.org
VERANSTALTUNGSORT
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Markgrafenstraße 38 10117 Berlin
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NACH DEM GROSSEN BRUCH. DIE EUROPÄISCHE AUSSEN- UND SICHERHEITSPOLITIK VOR DEM HINTERGRUND DER IRAK-KRISE
Marianne Ebertowski, Mai 2004, 48 Seiten
Nach den Unstimmigkeiten Europas und den USA über den Irak muss das transatlantische Sicherheitsverhältnis neu definiert werden. Es stellt sich aber nicht die Frage, wie die unter der Bedrohung des Kalten Krieges entstandene Abhängigkeit Europas in Sicherheitsfragen erneuert werden kann. Europa muss sich fragen, wie es über das Mitspracherecht in einer neuen Governance- Struktur seine eigenen Sicherheitsinteressen sicherstellen kann, einschließlich der unterschiedlichen Interessen der Mitgliedsstaaten mit eigenen Erfahrungen und Perspektiven. Um die Rolle und das Mandat der USA in Europa neu zu definieren, brauchen wir eine ehrliche Auseinandersetzung über unsere offensichtlich unterschiedlichen Bedrohungsanalysen und über das geeignete Instrumentarium, um diesen Bedrohungen zu begegnen. |
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Die Gedanken und Ideen der vorliegenden Publikation entspringen den Diskussionsrunden (“Lunch Lectures”) über Geschichte und Zukunft der GASP, die das Brüsseler EU Regional Office der Heinrich Böll Stiftung im Jahr 2003 organisiert hatte. Die “Lunch Lectures” fanden unter den Chatham-House-Regeln statt, so dass die Teilnehmer im Text nicht namentlich genannt werden.
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DIE NACHWIRKUNGEN DES 11. SEPTEMBER. NEUE HERAUSFORDERUNGEN AN DIE GEMEINSAME EUROPÄISCHE AUßEN- UND SICHERHEITSPOLITIK
Marianne Ebertowski, September 2003, 32 Seiten
Das Brüsseler Büro der Heinrich-Böll-Stiftung hatte vom April 2002 bis Januar 2003 Experten aus europäischen Institutionen und internationalen Organisationen, aus Akademikerkreisen, Think Tanks und NROs zu einer Diskussionsreihe eingeladen, die Herausforderungen für die Gemeinsame Europäische Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) nach den Anschlägen in den USA zu erörtern. |
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Wir wählten zehn Themenbereiche aus, die unserer Ansicht nach entscheidend sind, um die Ereignisse des 11.September und die daraus entstehenden Folgen aus europäischer Sicht zu verstehen. Wir fragten die Experten, was sich durch die Anschläge an jenem verhängnisvollen Tag im September 2001 genau verändert hatte, was Europa bezüglich seiner militärischen Handlungsfähigkeit tun sollte und nach den Auswirkungen der unterschiedlichen Außen- und Sicherheitspolitiken der USA und der EU. Wir baten die TeilnehmerInnen, frei zu sprechen und verpflichteten uns, die Anonymität ihrer Beiträge zu wahren. Aus diesem Grund sind die Debatten in dieser Broschüre nicht im Wortlaut wiedergegeben.
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