BINNENSCHIFFFAHRT AUF LEBENDIGEN FLÜSSEN –
RETTET UNS DAS BINNENSCHIFF VOR DEM VERKEHRSKOLLAPS?
Leitbilder einer zukunftsweisenden Verkehrs- und Flusspolitik
Kongress, 15. und 16. Oktober 2004, Magdeburg
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Die ökologische Wende in der Verkehrspolitik steht immer noch aus. Allen Naturereignissen, Bürgerprotesten und der ausbleibenden Verkehrsverlagerung zum Trotz wird unverdrossen für den Ausbau von Wasserstraßen plädiert. Mit der EU-Erweiterung ist mit einem rasanten Anstieg des Güterverkehrs zu rechnen. Ein nachhaltiges Gesamtkonzept, das alle Verkehrsträger einbezieht, ist aber nach wie vor nicht in Sicht.
Welche Chancen und Grenzen gibt es für eine intelligente Binnenschifffahrtspolitik? Welche alternativen Konzepte gibt es zur bisherigen Flussausbaupolitik? Welchen Einflüsse ergeben sich aus der Umwelt- und Verkehrspolitik der Europäischen Union? Auf der Konferenz "Binnenschifffahrt auf lebendigen Flüssen. Leitbilder einer zukunftsweisenden Verkehrs- und Flusspolitik" berieten und diskutierten Experten und Betroffene aus den verschiedenen Lagern und Ländern Fragen der Verkehrspolitik und Regionalentwicklung.
Am Beispiel der Elbe suchten Umweltschützer, Binnenschiffer, Logistiker und Politiker die Antwort auf die aufgeworfenen Fragen. Den VeranstalterInnen BUND und Heinrich-Böll-Stiftung gelang es, die verschiedenen Interessengruppen abseits der gewohnten "Fundamental-Positionen" miteinander ins Gespräch zu bringen. Wissenschaftliche Beiträge zum aktuellen Forschungsstand sorgten zudem für einen realistischen Blick auf die geplanten Umbauten der Flüsse.
VERANSTALTERINNEN
» Heinrich-Böll-Stiftung
» BUND. Freunde der Erde
Gefördert mit Mitteln der Europäischen Union und dem Bundesamt für Naturschutz.
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